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Gedanken, Worte, Taten und (gelegentlich) Gefühle            

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Allmenden und gemeingütersensitive Wirtschaft
Gemeinschaften und Lebensstil-Avantgarden
Umbau der Industriegesellschaft, Energie und Klima
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Julio Lambing

Aufgabe

Ein gutes Leben kann von uns Menschen niemals allein und isoliert erreicht werden. Es ruht auf dem, was unsere Vorfahren geschaffen haben: In Stein und Teer, in Gedichten und Farben, in Gesetzen und Fertigkeiten. Es ist abhängig von dem, wie unsere gegenwärtige Mitwelt uns begegnet und die Lebensvollzüge organisiert: wie wir alle Nahrung und Wohnstatt sichern, Kinder erziehen und Kranke pflegen, Hass ausdrücken und Liebe leben, Technologien einsetzen, natürliche Ressourcen nutzen, Güter verteilen. Und es braucht das zukünftige Glück derjenigen, die uns wichtig sind und die weiterleben, wenn wir sterben: unsere Kinder, unsere Geliebten, Brüder und Schwestern, Freundinnen, Nachbarinnen, menschliche und nichtmenschliche Mitbewohnerinnen dieses Planeten.

Sobald sich unsere Lebensbedingungen oder unsere fundamentalen Wünsche und Bedürfnisse ändern, sind wir gezwungen, neue Formen des Zusammenlebens zu erschaffen. Neue Formen des guten Lebens. Daraus kann kein allgemeines Modell werden werden, wie der Mensch an sich gut leben kann. Denn es gibt den Menschen nicht. Es gibt ihn nur im Plural: die Menschen. Menschen mit sehr unterschiedlichen Bedürfnissen und Werten, die wir oft nur unzureichend kennen. Abgesehen von grundlegenden Bedingungen eines würdigen und freudvollen Daseins, die für alle Menschen gelten, müssen wir bescheiden hinsichtlich dessen sein, für wen wir ein gutes Leben schaffen.

Weil wir uns als soziale Wesen nur sehr begrenzt von anderen Menschen und von anderen Lebewesen abschotten können, gibt es mannigfache Bereiche, in denen wir gefordert sind: Wirtschaft, Staat, Technologie, Umgang mit Ressourcen, Pflanzen und Tieren, Kultur, Formen des Zusammenlebens, der Liebe, der mitmenschlichen Interaktion – all das kann ein gelungenes und glückliches Leben ermöglichen oder verhindern, für uns und für diejenigen, die wir lieben oder denen wir uns verpflichtet fühlen. Wir müssen unbescheiden hinsichtlich dessen sein, was alles Bedingungen ein gutes Lebens sind.


Über mich

Ich verstehe mich als Söldner in eigenen Herzensangelegenheiten. Mein Leben habe ich hauptsächlich einem Ziel gewidmet: ein Kulturgewebe zu spinnen, das ein Leben in Freiheit, Freundschaft und Schönheit ermöglicht. Ich tue das mit Artikeln, Vorträgen, Kampagnen, Treffen, Konferenzen, Ritualen, Performance und Sozialen Plastiken.

Eine Menge Zeit verbringe ich in der internationalen Wirtschafts- und Umweltpolitik, um mitzuhelfen, daß sich in unserer Industriegesellschaft lebensfreundliche und ökologisch wie sozial nachhaltige Wirtschaftsweisen durchsetzen. Und ebenso viel Zeit verbringe ich damit, Strukturen, Praktiken und Institutionen der Lebenswelt zu entwickeln, die uns auch in anderen Lebensvollzügen ein glückliches Dasein ermöglichen. Hinweise dazu finden sich unter den Weblinks oben rechts. 

(Mehr über mich)


Über diese Website

Einerseits ist diese Website gleichsam ein Journal, in dem ich mir meine eigenen Aktivitäten dokumentiere. Andererseits soll sie Anderen helfen, den inneren Zusammenhang meines Engagements nachzuvollziehen. Denn auf den ersten und zweiten Blick mögen zwar diese Aktivitäten als unverbunden und als Ausdruck unterschiedlicher Interessen, Rollen und Funktionen erscheinen. Doch für mich sind die hier aufgeführten Handlungsbereiche miteinander verwoben: Die jetzige Gestalt unserer Wirtschaft mit unseren Sozialformen, unsere technologische Infrastruktur mit der Liebe, der Umgang mit unserer Mitwelt mit unseren Art und Weisen, Welten zu erzeugen und wahrzunehmen. Das bedeutet nicht, dass nicht all diese Dinge auch ihre Eigenlogik haben. Ebensowenig kann ihr jetziger Status Quo aus einem einzigen Prinzip, einer einzige Ursache abgeleitet werden. Es gibt keine Weltformel, weder in der Physik noch im Leben. Wirkzusammenhänge in der Gesellschaft sind komplex und die Geschichte, warum wir so leben, wie wir leben, ist eine verworrene und mehrfach in sich verstrickte Erzählung. Wollen wir dieses Gewebe verändern, so müssen wir an vielen Stellen neue Fäden einschießen und miteinander verküpfen, Flicken anbringen, Stoffteile abschneiden. Ich hoffe, zumindest teilweise verdeutlichen zu können, welches Muster meinem Engagement für eine andere Welt zugrundeliegt.


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Ich bitte um Verständnis dafür, daß ich ohne Honorar und Übernahme der Reisekosten keine Vorträge halten möchte. Ausnahmen mache ich a) bei nichtkommerziellen Veranstaltungen für Schülerinnen, Studenteninnen und Menschen mit geringem Einkommen, b) bei nichtkommerziellen, finanziell schwach ausgestatteten Projekten, mit denen ich sympathisiere, c) bei Veranstaltungen von Mitstreiterinnen und guten Freundinnen. Bitte senden Sie Anfragen zu Terminen und Bedingungen an die oben genannte Kontaktadresse.

Grammatikalisches Geschlecht
Zur Vereinfachung des Sprachgebrauchs und zur Vermeidung des häßlichen Binnen-I und des Binnen_Unterstrichs verwende ich auf dieser Website durchgängig das weibliche grammatikalische Geschlecht, wenn die allgemeine geschlechtsneutrale Erwähnung von Menschen gemeint ist. Selbstverständlich ist damit keine Herabwürdigung der nicht genannten Geschlechter beabsichtigt. Diese sind von mir immer mitgemeint. Um Mißverständnisse zu vermeiden, teile ich aber gerne mit, daß ich mich persönlich in den meisten Lebenssituationen als Mann betrachte.

Rechtschreibung
Die Verwirrung um die deutsche Rechtschreibreform vor einigen Jahren hat uns die Möglichkeit geschaffen, zwischen unterschiedlichen Formen der Rechtschreibung zu wählen. Verlangt wird, daß man sich in einem Text einheitlich zumindest an ein standardisiertes Regelwerk - entweder jenes vor oder nach der jüngsten Reform - hält. Glücklicherweise sorgt die öffentliche Widerspenstigkeit von Dichterinnen, Journalistinnen, Zeitungen und Verlagen, auch ihnen unsinnig erscheinende neue Schreibweisen zu übernehmen, dafür, dass nun alte und neue Schreibvarianten nebeneinander existieren. Und diese Verwirrung sollten wir ausbauen, denn sie erinnert uns immer wieder daran, dass wir Menschen Schöpferinnen der Sprache sind und nicht ihre Vollzugsbeamten. Entsprechend fühle ich mich bemüßigt, immer wieder mal in Zeichensetzung und Orthographie meinen Beitrag zur kontrollierten Verflüssigung deutscher Sprachformen zu leisten.