Julio Lambing

Gemeinschaften und Lebensstil-Avantgarden

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 Hintergrund

Seit 150 Jahren erschaffen sich die Menschen in den Industriegesellschaften eine Lebensumgebung, die von der industriellen Konzentration von Arbeitsprozessen und einer darauf zugeschnittenen Organisation unseres Alltagsleben, unserer Wohnformen und unserer Ausbildung geprägt ist. Diese Welt hat uns nicht nur enorme technische Errungenschaften eingebracht, die unser Leben erleichtern. Sie erschafft zudem in ihren zivilisatorischen Konzentrationspunkten – den Städten – eine Verdichtung von Menschen, Ressourcen und Maschinen und damit die Hervorbringung von Hochkultur. Doch zugleich führt Landflucht und die verdichtete, anonyme Massengesellschaft zu einem Zerreißen jener zwischenmenschlicher Netze, die unser Leben tragen und uns helfen, wenn wir jung, alt, krank, schwach oder unglücklich sind. Mehr noch, das moderne Wirtschaftsgebaren trainiert Handlungseinstellungen und Gewohnheiten an, die am individuellen Vorteil, an Habgier, Konkurrenz, Rücksichtslosigkeit orientiert sind. Die Organisation des menschlichen Alltagsleben ist aber darauf angewiesen, dass einerseits die grundsätzliche Abhängigkeit zwischen Menschen anerkannt wird und andererseits Haltungen wie Selbstlosigkeit, Uneigennützigkeit, Gastfreundschaft, Opferbereitschaft, Zusammenarbeit und Rücksicht verbreitet sind. Es sind Tugenden, die uns befähigen, Kinder gedeihen zu lassen, Kranke zu pflegen, Schwache zu unterstützen und Alte zu schonen. Fehlen sie, wird menschliches Leben ungemein anstrengend und  - oft stillschweigend -  grausam. Noch schwerwiegender ist jedoch, dass menschlichen Gemeinschaften jene sozialen Grundlagen entzogen werden, die für das Einüben von praktischer Vernunft und Urteilsfähigkeit notwendig sind.

Wir schaffen uns in den modernen Industriegesellschaften ein selbstbezogenes, anonymes und einsames Leben, in dem uns Staat oder Markt das bereitstellen sollen, was früher Freunde, Verwandte, Nachbarn für uns taten. Entweder sind wir dann auf die Fürsorgeleistungen des Staates angewiesen und unterwerfen uns seinen Herrschafts- und Kontrollansprüchen. Oder wir kaufen uns menschliche Zuwendung und Unterstützung auf dem privaten Dienstleistungsmarkt – bis zu dem Punkt, an dem wir es als normal empfinden, wenn selbst die Beratung bei so fundamentalen menschlichen Themen wie Trauer, Liebe oder Lebensorientierung ein kommerzielles Produkt ist. Zwischenmenschliches Know-how, das vorher im Alltag abgerufen und kultiviert wurde, und zwischenmenschlicher Umgang, der einstmals von den Betroffenen reflektiert und mitbestimmt werden konnte, sind an eine Expertenkultur abgegeben worden, die komplexen institutionellen Logiken folgt, die sich der Mitbestimmung der Betroffenen weitgehend entziehen.

Eine solche Kultur der Unvernunft ist keine Zwangsläufigkeit der sogenannten „Moderne“. Auch wenn Marktfetischistinnen, Systemtheoretikerinnen und Sozialistinnen sich von diesem einflussreichen Bild leiten lassen: Die moderne Gesellschaft ist keine gefräßige Maschine, deren Mechanismus zwangsläufig einem durch Machtelieten entworfenen Konstruktionsplan, den biologischen Vorgaben oder diversen volkswirtschaftlichen Gesetzen folgt, und die nur eine Richtung für ihre Fortbewegung kennt. Es gibt keine Mega-Maschine. Menschliches Leben und menschliche Gesellschaften sind immer von vielfältigen Spannungen durchzogen, ihre Entwicklung hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Es gibt nicht die eine Logik des Kapitalismus, der Moderne, der Zivilisation, der Aufklärung, des Patriachats, des Nationalstaates usw. Wie jede Ansammlung von Lebendigen besteht auch eine menschliche Gesellschaft aus unzähligen, oft widerstreitenden Kräften und Entwicklungstendenzen. Es gab und gibt in Zivilisationen unzählige Schichten, Klassen, Strukturen, Institutionen, Technologien, Verfahrensweisen, Ressourcen, Ethiken, Weltanschauungen, Lebensarten und Interessengruppen, die mit- und gegeneinander wirken.

Ein solcher Faktor, der in Gesellschaften manchmal Wirkung entfaltet, sind Lebensstil-Avantgarden. Damit sind Subkulturen und Gruppen gemeint, die Lebensweisen praktizieren, die sich deutlich von Mainstream einer Gesellschaft unterscheiden, jedoch eine realistische Entwicklungsmöglichkeit dieses Mainstreams zu sein scheinen. Sie leben in oder experimentieren mit neuen Sozialformen, Produktions- und Verarbeitungstechniken, Wirtschaftsweisen, Wohn- und Arbeitsformen, die manches mal erst Jahrzehnte oder Jahrhunderte später eine größere Verbreitung finden. Vor etwa 35 Jahren entschied sich ein Teil der ökologisch-alternativen Bewegung in Deutschland zu einer systematischen Umgestaltung der eigenen Lebensführung. Eine Veränderung unserer vorherrschenden Strukturen in Technik, Wirtschaft, Staat war für diese Aktivisten nur möglich, wenn Menschen auch ihre zwischenmenschlichen Umgangsweisen und ihr standardisiertes Alltagsverhalten verändern. Die Entscheidung jener grünen Mitkämpferinnen, die sich in der von Großinstitutionen geprägten Tagespolitik engagieren und eigene große institutionelle Strukturen wie z.B. grüne Parteien oder Nichtregierungsorganisationen aufbauen wollten, sahen diese Grünalternativen als Irrweg an. Nach ihrer Ansicht trainierten diese Makro-Strukturen nur jene Verhaltensweisen, die bestimmend sind für Herrschaft über und Ausbeutung von Mensch und Natur.


Diese Menschen entschieden sich deshalb für den Aufbau von Mikro-Strukturen, in denen das eigene Kommunikationsverhalten und das Sozialverhalten anders sein sollten. So sollte ein alternatives Alltagsleben entwickelt, gepflegt und ausgebaut werden, das dauerhaft glücklich macht. Intentionale Gemeinschaften, Wahlverwandtschaften, Ökodörfer und Cohousing können als Versuche in dieser Hinsicht betrachtet werden. Sie antworten auf soziale Bedürfnisse, die in den westlichen Industriegesellschaften an der Schwelle zum dritten Jahrtausend unserer Zeitrechnung von vielen Menschen artikuliert werden. Sie sind so ein Beitrag, Lebensumgebungen und dazugehörige soziale Netze zu schaffen, in denen Menschen die Kompetenz und Verantwortung über die fundamentalen Themen ihres Lebens zurückgewinnen und in denen jene Handlungseinstellungen gepflegt werden, die ein glückliches und gelungenes Leben ermöglichen. Zugleich sind sie oft Inkubatoren und Verbreiter von ökologisch und sozial nachhaltigen Technologien und Wirtschaftsweisen. Vor zwanzig Jahren lebte ich für einige Jahre im Umfeld einer sozialutopischen Gemeinschaft, die mit alternativen Formen von Wohnen, Leben und Arbeit experimentierte. Bis heute prägt mich der Kontakt zu Gemeinschaften. All das sind Gründe, weshalb ich mich für kommunitäre Lebensweisen einsetze.



Texte

Unter anderem:

Julio Lambing: "Ökologische Lebensstil-Avantgarden. Eine kurze Analyse sozialökologischer Gemeinschaften und ihres Innovationspotenzials
Studie (170 S.); hrsg. von e5 und erstellt im Rahmen des Projekts "Nachhaltige Lebensstile durch Gemeingüterökonomie – Allmendebasierte Wirtschaftsformen in Ökodörfern"; November 2014
(Sozialökologische Gemeinschaften und die mit ihnen verwobenen Praktiken des gemeinschaftlichen Wohnens haben trotz ihrer in absoluten Zahlen geringen Verbreitung ein hohen Wert für die Gesellschaft haben. Dieser Wert liegt in ihrer Ausstrahlungskraft zur Etablierung nachhaltiger Lebensstile, in ihrer Funktion als Verdichtungszentren für sozial und ökologisch nachhaltige Innovationen und in der Möglichkeit, entleerte und geschwächte soziale Räume wieder zu beleben. Im Gegensatz zu Innovationen, die durch die Konkurrenz vielzähliger Marktakteure entstehen, kultivieren sozialökologische Gemeinschaften ihre Innovationen nicht nur kooperativ, sondern auch so, dass sie deren ökologische und soziale Konsequenzen bewusst im Blick haben. Auf der anderen Seite sind zentrale Persönlichkeitskonzepte sowie Kommunikations- und Interaktionsweisen solcher Gemeinschaften durch die psychologisierte Authentizitätskultur der Alternativszene geprägt, mit durchaus problematischen Auswirkungen. Je mehr die Gemeinschaften den in ihnen angelegten Anspruch umsetzen und ernstnehmen, nicht nur Orte der Ausbildung für ein nachhaltiges Leben zu sein, sondern der Bildung, desto mehr können sie sich von den negativen Effekten dieses Erbes lösen.)

Julio Lambing: "Insellösungen oder Inspiration für alle? Gemeinschaftsökonomie aus dem Blickwinkel von Außenstehenden
in: "oya. anders denken, anders leben"; Ausgabe 25/2013: "Gemeinschaften"; S. 48 – 49
(Können Ökodörfer und vergleichbare Gemeinschaften Lebens­modelle anbieten, die auch der breiten Bevölkerung ein ökologisch und sozial nachhaltiges Leben ermöglichen? Wenn ja, wie können sich ihre Ansätze verbreiten? Der Artikel berichtet von Antworten auf diese Fragen, die sich im Laufe eines ganzjährigen Dialogprojektes ergaben.)

Julio Lambing: "Aktionsanalytische Organisation (AAO) - AA-Kommune, Friedrichshofs-Kommune und Otto Muehl"
Artikel im Rahmen des PolyWiki des Polyamoren Netzwerk (PAN) e.V.; Frühjahr 2011
(Ich habe immer wieder mit Menschen zu tun gehabt, die in der AAO gelebt haben oder sie für Ausbildungen genutzt haben. Mindestens zwei davon sind mir ans Herz gewachsen. Ich denke, wir müssen auch die totalitären Spielarten lebensreformerischer Projekte als Ahnen moderner nicht-monogamer Lebenstile und kommunitärer Sozialformen anerkennen und sie differenziert betrachten. Aber weder billigen noch verharmlosen.)

Julio Lambing: "Der Beitrag des Neuheidentums und Robert Heinleins zur Entstehung der polyamoren Bewegung"
Artikel im Rahmen des PolyWiki des Polyamoren Netzwerk (PAN) e.V.; Frühjahr 2011
(Zur Entstehungsgeschichte gerade der US-amerikanischen polyamoren Szene gehören unzweifelhaft auch neuheidnische Gemeinschaften und Milieus, die durch die Sozialutopien von Robert Heinlein geprägt waren. Das mag nicht in das Bild einiger Vertreterinnen der antireligiösen Linken, der Queer-Theorie oder des Feminismus passen, die wie alle Traditionen dazu neigen, andere Milieus und Traditionen als die ihrigen abzuwerten und aus der Historiographie herauszuschreiben.)

Julio Lambing: "Verflüssigung geronnener Lebenserfahrung – Lernen von grünen Freaks
in: "SIETAR eJournal: Wirtschaftsdialoge", Ausgabe 1 – November 2010: Diversity; eine Publikation des Wirtschafts-Arbeitskreises (WAK) von SIETAR Deutschland e.V.; S. 8 – 11
(Der Beitrag reflektiert Herausforderungen und Chancen von kultureller Vielfalt auch innerhalb von Gesellschaften. Im Zuge eines allgemeinen Erstarkens des Umweltschutzgedankens sind in den letzten 25 Jahren in Europa eine Vielzahl an sogenannten Ökodörfern, Gemeinschaften und Land- oder Stadtkommunen entstanden. Ihre Lösungsansätze für ein nachhaltiges Leben betreffen unterschiedlichste Lebensbereiche, z.B. Konsum, Pflege, Erziehung, Transport, Wohnen, Energieversorgung. Jedoch haben diese technologisch und sozial innovativen Ansätze bisher noch nicht den Weg in die breite Bevölkerung gefunden haben. Wir brauchen eine komplexe, reflektierte Auseinandersetzung mit solchen ökologischen Lebensstil-Avantgarden, die sowohl technologische, sozialpolitische und wirtschaftliche Dimensionen beinhaltet. Sie wird zum Teil ähnliche Herangehensweisen wie der Austausch mit aussereuropäischen, fremden Kulturen verlangen.)

Julio Lambing, Sebastian Gallehr, Gudrun Merkle, Hans Schuhmacher und Narahari Rao: "A new industrial revolution: eco-innovation and the Humboldtean approach"
in: European Centre for the Development of Vocational Training – Cedefop (Hrsg.): "Future skill needs for the green economy"; Luxembourg 2009; S. 82 – 87
(Ein Papier, bei dem wir den Grundgedanken eines systematischen Aufbaus von Bildungsinstitutionen zur Schulung von innovatorischem Denken, den Wilhelm Humboldt im Rahmen der preußischen Staatsreformen vor 200 Jahren entwickelte, auf die Herausforderung einer neuen industriellen Revolution zur Intensivierung der Kohlenstoffeffizienz anwenden.)


Vorträge und Workshops

Unter anderem:

"Analyse sozial-ökologischer Gemeinschaften – Kurzer Überblick über wesentliche Charakteristika"
Vortrag auf der Konferenz: "Modelle gelebter Nachhaltigkeit – Soziale Innovationen für eine neue Kultur der Nachhaltigkeit"; veranstaltet durch das Global Ecovillage Network of Europe; Berlin, 30. - 31. Oktober 2014
Der Vortrag trug einige Erkenntnisse vor, die ich im Rahmen einer statistischen Analyse von 129 sozialökologischen Gemeinschaften gewinnen konnte. Wie groß sind Gemeinschaften? Welche Geschlechterzusammensetzung haben sie? Welche Konsumpraktiken zeigen sich? Welche Wirtschaftsformen sind verbreitet? Sind Gemeinschaften wirklich so nachhhaltig wie sie behaupten? Welche unterschiedliche Lager gibt es in der Gemeinschaftsbewegung und wie unterscheiden sich die dazugehörigen Gemeinschaften in Zusammensetzung und Alltag?

"Die Anerkennung der Abhängigkeit"
Vortrag auf der Konferenz "Cologne Commons 2013 – Allmenden in Wissenschaft, Kultur und Alltag"; Konferenz veranstaltet durch e5, das Institut für Linguistik – Phonetik der Universität zu Köln, den Purer Luxus e.V. und dem Global Ecovillage Network of Europe in Kooperation mit dem Center for eHumanities der Universität zu Köln; Universität zu Köln, 18. Oktober 2013
In den neuen digitalen und sozialen Allmenden versammeln sich Menschen, die das Bedürfnis haben kooperativ und im Sinne eines gemeinsamen Guten Lebens zu wirtschaften. Daraus folgt eine Wirtschaftspraxis, die nicht auf Kaufen, Verkaufen und Tausch ausgerichtet ist. In dem Vortrag wollte ich die ethischen Konsequenzen diese Bedürfnisorientierung darstellen. Zugleich wollte ich einen Vorschlag machen, wie dieses neue Moralverständnis des Guten Lebens beschrieben werden kann. Welche Rolle spielt dabei der Begriff der Gemeinschaft und des gemeinsamen Gutes?

"Gemeinschaftlicher statt privater Wohlstand?"
Vortrag auf der Konferenz: "Politik in der Wachstumsfalle – Mit Wachstum aus der Krise oder mit Wachstum in die Krise?"; Tagung der Evangelischen Akademie Loccum zu Ehren von Gerhard Scherhorn, 2. bis 4. Juli 2010

"Polyamory und Lifestyle-Packages"
Mitdenk-Workshop auf dem "Sechsten überregionalen Treffen für polyamore Menschen", veranstaltet vom Polyamoren Netzwerk e.V. (PAN); Jugendgästehaus Hubertus / Butzbach; 26. - 28. Nov. 2010
(In populären Liebesfilmen wie "Pretty Women" oder "Avatar" hat die Liebe für eine der Filmheldinnen einen Preis: Die Aufgabe der bisherigen Lebensweise. Wie ist das bei non-monogamen Lebensweisen? Der Umweltwissenschaftler Brian Davey hat für die Analyse alternativer Lebensstile das Konzept des "Lifestyle Package" entwickelt. Der Begriff drückt den Umstand aus, dass in den praktischen Arrangements des Lebens eine ganze Reihe von Elementen über die Zeit zusammenarbeiten und hinreichend miteinander in Einklang sein müssen. Ein leicht überfüllter, aber ausgesprochen unterhaltsamer Workshop, der auch dazu diente, sich die Milieugebundenheiten der Teilnehmerinnen des Treffens bewusst zu machen.)

"How to create a subculture?"
Mitdenk-Workshop auf dem "Fünften überregionalen Treffen für polyamore Menschen", veranstaltet vom Polyamoren Netzwerk e.V. (PAN); Schloss Buchenau / Eiterfeld; 23. - 26. April 2010
(Nehmen wir an eines der zentralen Unterscheidungsmerkmale von Kulturen ist der unterschiedliche Stil, mit dem Menschen Handlungen vollziehen: Welchen Stil wollen wir dann polyamore Menschen? Und welche Stile finden wir vor? Welche Rolle spielen hierbei Symbole, Mythen, Gebräuche, Bekleidungsgewohnheiten, Rituale, Sprache, Treffpunkte und Infrastruktur?)

"Win-Win relations between Cities and Rural Areas"
Open Space Workshop auf der Tagung "Sustainable Europe in Practice", veranstaltet vom Forum Synergies; Schloß Göhrde, 8. bis 11. Oktober 2009



Projekte

Unter anderem:

Konferenzserie "Nachhaltige Lebensstile durch Gemeingüterökonomie – Allmendebasierte Wirtschaftsformen in Ökodörfern" (Berlin, Butzbach, Sieben Linden/Beetzendorf und Köln, März 2011 bis Februar 2014)
- Konzeption und Leitung; für e5 und in Kooperation mit dem Global Ecovillage Network of Europe -
(Können sozialökologische Gemeinschaften Lebensmodelle anbieten, die auch der breiten Bevölkerung ein ökologisch und sozial nachhaltiges Leben ermöglichen? Welche wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Praktiken gibt es in ihnen, die unter diesem Gesichtspunkt besonders auffallen? Welche Aspekte ihrer Lebensorganisation und Wirtschaftsweisen sind besonders gut geeignet, um verbreitet zu werden? Welchen realen Nutzen haben sie für die Gesellschaft? Mit solchen Fragen zur Nachhaltigkeitsrelevanz befasste sich diese Veranstaltungsreihe zur Erforschung und Diskussion nachhaltig ausgerichteter intentionaler Gemeinschaften.)

Kölner Regionalforum für alternatives Wirtschaften: "Zukunftsfähige Modelle für Leben, Arbeit, Wirtschaften" (Köln, 29./30. August 2009)
- Konzeption und Leitung gemeinsam mit Josef Hülkenberg; für e5 und in Kooperation mit denk!BAR® mobil, Jack in the Box – Verein für innovative Modelle der Beschäftigungsförderung und Der Dritte Ort -
(Das Netzwerktreffen versammelte unterschiedliche Initiativen und Organisationen aus Köln und Umgebung, um sich über die eigenen Ansätze für Leben, Wohnen, Arbeit und Wirtschaft zu verständigen und sich über Kooperationsmöglichkeiten auszutauschen.)

Der Großteil meiner Aktivitäten in diesem Lebensbereich ist mit dem Leben der Menschen des Kunst- und Aktionsnetzwerks "Der Dritte Ort" verbunden.




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